Häufig gestellte Fragen
25.06.2026
Fotografie
Warum machst du Fotografien ?
Erstens: Ich fotografiere, um die Welt auf meine eigene Weise zu sehen.
Zweitens: I might let you see how I see the world.
Fotografierst du auch Veranstaltungen ? Du hast keine Bilder auf der Site.
Ich bin kein Event-, Party- oder Hochzeits- 'Fotograf'. Die typischen Erwartungen für diese Bereiche sind doch sehr eng was leicht den Spaß verderben kann. Aber wenn der 'Auftraggeber' dies nicht so sieht sieht können sehr interessante Bilder herauskommen. Bei Fotos von Veranstaltung muss auch die Rechtefrage geklärt sein.
Hast du Vorbilder ?
Ja. Es gibt einige Fotografen und Fotos die mich beeinflusst haben bzw. noch immer beeinflussen.
Wie hast du die Fotografie (das Fotografieren) erlernt ?
Ich bin ein Autodidakt. Die Ansicht von guten Fotos hilft - nicht zum Kopieren, aber um Inspirationen und ideen zu bekommen was alles möglich ist.
Wie hast du die Barbeitung von Fotos erlernt ?
Durch einiges lesen und heutzutage durch einiges anschauen von Videos. Aber primär durch Verwenden der Werkzeuge.
Seit wann machst du Fotos ?
Seit 1983. Interessanterweise began ich mit Super-8 Filmen (Bilder) zur gleichen Zeit.
Bist du ein Pro. ?
Nein. Ich bin im besten Sinne Amateur, aber steuerlich gemeldet. Ich muss deshalb keine Fotos im Auftrag gegen Geld erstellen. Ich fotografiere nur was mich interessiert und gefällt.
Nimmst du an Wettbewerben teil ?
Nein. Ich sehe aktuell keinen Sinn darin für bei den einem der endlose vielen Wettbewerben teilzunehmen. Und noch vielmehr für diese zu produzieren.
In den 80er nahm ich am großartigen "Deutscher Jugendfotopreis" teil. Siehe Vita. Dieser Wettbewerb war eine ganz andere Geschichte da er einen ganz anderen Ansatz hatte und hat als die meisten der heutigen Wettbewerbe. Nicht desto trotz beteilige ich mich an lokalen Events.
Kann man dich buchen ?
Ja und nein. Ich fotografiere aus verschiedensten Gründe nicht für Geld, inklusive aber nicht nur aus Steuergründen.
Nicht zuletzt aber auch um Unabhängig zu bleiben und nicht Fotos machen zu müssen die mir nicht gefallen.
Aber man kann fragen ob ich Interesse habe etwas bzw. jemanden zu fotografieren.
Bietest du Trainings oder Seminare an ?
Nein, dies ist nicht mein Fokus.
Wie siehst du AI (KI) Fotografie ?
Ich habe nichts gegen AI (KI) Bildgeneration, obwohl ich es nicht verwende. Für mich es es ähnlich zu z.B. Gemäden, Zeichnungen oder 3D Grafik. Das Einzig was was ich widerspreche ist dies als Fotografien zu bezeichen, da es keine sind.
Bilder
Wie beschreibst du deinen Fotosujetausrichtung (Fokus) ?
Ich beschreibe meine Fotosujetausrichtung als "Urban Photography" ("Städtisch Fotografie"). Damit meine ich Sujets, bei dennen man das Vorhandensein von Menschen sieht bzw. spührt auch wenn diese nicht sichtbar sind. Diese Definition von "Urban Photography" unterscheidet sich dabei deutlich breiter und essentiel unterschiedlich fokusiert angelegt im Vergleich zur viel bekannteren "Street Photography", welche man heutzutage mit dem Abbilden von Menschen gleichsetzt. Letzeres ist mit dem Recht am eigenen Bild in vielen Ländern und Situationen heute oft auch nicht mehr einfach möglich.
Bildtitel ?
Ich gebe den Bildern Titel, wobei diese in 99.x% in Englisch sind. Warum 'nur' in Englisch? I wählte Englisch als kleinster gemeinsamer Nenner für the globale Welt. Aber es gibt deutsche &Uuuml;bersetzungen / Hinweise der Titel auf den Infoseiten
Vertreibst du Posters, Wallpapers oder Postkarten zur freien Nutzung ?
Ja. Siehe hierzu unter: Downloads
Alle anderen Fotos auf dieser Website sind urheberrechtlich geschützt und zudem auflösungsreduziert oder mit Wasserzeichen versehen. Siehe hierzu: Copyright
Verwendest du AI (KI) ?
Ich verwende keine AI (KI) für die Bildgeneration. Aber ich habe keine Probleme damit AI (KI) (womöglich) zu verwenden für:
  • Belichtungmessung. Nebenbei: Die ist eine Technik die einige Kameras schon seit den 1980er verwenden.
  • Text gneration / Übersetung.
  • Entwürfe von Bildanalysen für Inhalt und Schlüselworte.
Technik
Analog oder digital, was verwendest du ?
Bis 2012 sind die allermeisten meiner Fotos analog entstanden. Seit dem ausschließlich digital bis 2022. In 2023 began ich wieder zusätlch zu digital mit der analogen Fotografie. Digital ist viel schneller und kontrollierbarer. Das Polaroid* des 21. Jahrhunderts. Es gibt auch Fotos die erst digital möglich geworden sind. Anderseits gibt es Techniken und deren Ergebnisse die nur Analog Möglich sind - wenn man 'Fakes' hier einmal nicht berücksichtigt.

Insgesamt (Stand Q1/2025) habe ich in 40 Jahren etwa 130-135.000 Bilder belichtet. 2 von 3 sind digital, Phone-Bilder nicht mitgerechnet.
Welches Format verwendest du ?
Während ich schon in 1990ern Medium- und Grossformat (neben Polaroid*) nutzte, sind die allermeisten Fotos in 24x36 mm, Typ 135 (Kleinbild) Film, aufgenommen worden. Mit dem Aufkommen von digitalen Kameras und Mobiltelefonen kamen kleinere Formate dazu.
In 2023 nahm ich die Medium- und Grossformat Fotografie wieder auf und bereite mich auch auf die Ultra-Grossformat (ULF) Fotografie vor.
Welche Objektive verwendest du für Ultra-Grossformat (ULF) ? Die müsen sehr teuer sein?
Ja und nein zu "sehr teuer".
Ja, einige der ULF geeigneten und von Rodenstock*, Schneider-Kreuznach* und Nikon* hergestellten Objektive sind sehr teuer. Das Gleiche gilt für Objektive aus dem 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts.
Aber ich besitze keines davon. Ich habe mich auf Reprokamera- und Projektionsobjektive konzentriert, da diese typischerweise sogar günstiger sind als heutige Objektive für digitale Kameras.
Tatsächlich habe ich mehrere Objektive gekauft, bei denen die Objektivplatte zusammen mit den Objektivschutzfilter teurer waren als das Objektiv selbst.
Warum verwendest du digitale Kameras von 2012 (Nikon* D800) and 2014 (Nikon* 810) ?
Hier gibt es zwei wesentliche Antworten:
  • Darauf gibt es zwei Antworten:
    Die 36 MP der Kameras ersetz(t)en schön die 24x36 mm vom 135 Typ Film. Der Fortschritt bei den Sensoren bei gleicher Sensorgröße seit diesen Tagen waren nicht so revoltionär um eine neuere Kamera zu rechtfertigen. Wähend Autofokus keine Schlüsselfunktion für mich ist, beginnen digitale Mirrorless die Welt durch mehrere neue Möglichkeiten to ändern.
  • Die Nikon* D810 ist die letzte Nikon Kamera die durch eine Photoshop* Kaufversion abgedeckt ist.
Warum verwendest du nicht digitale spiegellose Kameras, aber DSLR ?
Mittelfristig werden digitale spiegellose Kameras solche mit Spiegel ersetzen welche mehrere Vorteile bieten. Aber:
  • Mirrorless Kameras meines (D)SLR-Kameraherstellers unterstützen meine manuellen Objektive nicht vollständig zu meinem Bedarf.
  • Mirrorless Objektive unterstützen keine 24x36 mm, Typ 135 Filmkamera.
  • Während moderne Optiken sehr oft den den "analogen" Optiken überlegen sind, so sind sie diese oft nicht in Größe und mechanischer Qualität.
  • Kosten.
Warum verwendest du Nikon* Kameras für das 24x36 mm Typ Digital Vollformat / 135 Film Format ?
Hier gibt es zwei wesentliche Antworten:
  • Die Nikon* FE2 war meine erste in 1985 gekaufte Kamera.
    Zu beachten ist, dass ich die Fuji* Fujica AX-5 in Betracht zog, aber aus technischer Sicht (z.B. der Nikon-Verschluss war schneller) und vom "Gefühl" her entschied ich mich schließlich für die viel teurere FE2.
    Im Rückblick war dies aufgrund des wesentlich größeren Ökosystems, und die Möglichkeit der Nutzung von manuellen Objketiven mit DSLRs, eine gute Wahl.
  • Mit meinem Bestand an Nikon*-Objektiven war es ein logischer Schritt, auch auf Nikon* umzusteigen, als ich zur Digitalfotografie "wechselte".
Warum verwendest du Fuji* GX680 and Zenza Bronica* GS-1 Kameras für das Mittelformat ?
Das ist eine kompliziertere Geschichte:
  • Die Fuji* GX680 ist einfach die Königin der Mittelformat Spiegelreflexkameras aufgrund ihrer (6x8 Film-) Größe und flexiblen sowie modernen Konstruktion.
    Außerdem war sie (gebraucht) vergleichsweise preiswert erhältlich, höchstwahrscheinlich aufgrund ihrer Größße und ihres Gewichts.er Mittelformat Spiegelreflexkameras aufgrund ihrer (6x8 Film-) Größe und flexiblen sowie modernen Konstruktion.
    Aber ihre Größe und ihr Gewicht erschweren den Einsatz im Freien, da es sich nicht wirklich um eine Handkamera handelt.
  • Die Zenza Bronica* GS-1* ist die logische Alternative für Outdoor Alternative zur Fuji* GX680 (und anderen), da sie viel handlicher ist und gleichzeitig ein 6x7-Format in einem Einzelobjektiv-Reflexsystem mit austauschbaren Rückteilen bietet.
Im Moment nutze ich vorwiegend die Bronica* GS-1*.
Warum verwendest du auch diese alte Zeiss Ikon* Ikonta* 521/2 and 521/16 (Bj. 1938) für das Mittelformat ?
Diese Kameras sind für Mittelformat klein, haben ein geringes Gewicht, um sie häufiger mit sich herumtragen zu können, und sind dabei auch erschwinglich,
Warum verwendest du auch diese alte Mentor* Atelier-Reflex (Bj. ~1949) für das Großformat ?
Diese Kamera ist eine Spiegelreflexkamera und erlaubt die Bildkontrolle bis kurz vor der Aufnahme. Es unterstützt auch jedes nicht zu großes/schweres Objektiv ohne Verschluss zwischen 210 mm und 250/270 mm
Warum verwendest du Toyo* 45G Kameras für das GroßFormat ?
  • Nachdem ich bereits in den 90er Jahren eine Linhof* Technika * 9x12 gekauft hatte, machte ich damals den Fehler, eine zu frühe Version mit alter Objketivplattne und Filmhaltern zu erwerben. Beides schränkt die Kamera sehr ein. Trotzdessen, habe ich die Technika* wiederbelebt und verwedne sie als Sucherkamera.
  • Sie bietet die Optionen einer Studiokamera im Vergleich zu einer Feldkamera.
  • Sie bietet eine kostengünstige (gebrauchte) Anschaffung von vielen Quellen.
  • Sie bietet eine 158x158 mm gro&seig;es Objektivplatten, und (mit Adapater) die verwendung von weit verbreiteten Linhof*/Wista* kompatiblen Objektivplatten.
Wie transportierst du die schweren Kameras wie die Toyo* 45G oder die Fuji* GX680 und die benötigten Stative ?
Ausserhalb des Austos verwende ich zwei Handwagen. Das Erste und Grö&szlog;ere selbstgebaut, das Zweite recycled/up-cycled von jemanden der es entsorgen wollte.
Welche Kamera soll ich kaufen ?
Auf diese Frage müßte man erst mal viele Detailfragen stellen um zu Antworten zu kommen.
Oder man nimmt einfach die Kamera die man versteht und mit er man sich wohl fühlt, denn es gibt nicht 'Die Kamera'.
Wie genau sind die Aufnahme Daten ?
Die Aufnahmedaten von digitalen Bildern sollten so korrekt sein wie die Kamera Datum/Zeit gesetzt wurde. Bei analogen Bildern wurden die Aufnahmedaten nur grob oder gar nicht dokumentiert. Somit sind diese nur eine (und leider oft falsche) grobe Angabe.
Wirst du neue analoge Fotos machen ?
Ja, es gibt hier Neuigkeiten und kurzfristige und langfristigen Pläne dazu.
In 2020-25 habe ich in analoge Mittel und Großformatkameras & Objektive investiert, die in Zukunft eingesetzt werden sollen.
  • In 2023 began ich verwende eine Bronica* GS-1 zu verwenden. Die Bronica* GS-1 ist eine leichte 6x7 Kamera für 6x6 und 24x69 (mit speziellem Rückteil).
  • In 2023 began ich eine Toyo* View 45G zu verwenden. Die Toyo* View 45G eine 4x5 Inch/9x12 cm Kamera sowie Teil meine Frankenstein ZERO. Ich began auch meine Linhof* Technika* Kamera wieder zu verwenden.
  • In 2024 began ich eine Fuji* GX680 II, welche vieleicht die ultimative, aber auch schwere Mittelformatkamera, zu nutzen.
  • Ich began auch eine Zeiss Ikon Ikonta 521/2 (6x9 cm) and a Zeiss Ikon Ikonta 521/16 (6x6 cm) zu nutzen.
  • Kurzfristig: Da ich eine 9x12 cm Mentor SLR und a Mentor 13x18 cm, plane ich auch Kameras zu verwenden.
  • Mittelfristig: Da ich gerade 50m 135 Film (~ 30 135-36 film rolls) gekauft habe, plane ich diese auch in 35mm Kameras zu verwenden.
  • Langfristig: Ich bin dabei eine Toyo* Toyo-View 45G Frontstandarte für Ultra-Grossformat (ULF) Fotografie (Kamera) zu verwenden - siehe Frankenstein ALPHA und BETA.
Wenn analoge Fotografie, warum Mittelformat, Großformat oder größer ?
Mittelformat:
  • Das Argument für das größere Filmformat, im Vergleich zum 24x36 mm Typ-135-Film, ist für mich der ideale Kompromiss für Bilder an der Wand, wenn es um Körnung, Auflösung und Tonumfang geht. Zu diesem Zweck erscheint der Typ-135-Film oft zu "rau".
Großformat und Ultra-Grossformat (ULF):
  • Das Argument für noch größere Filmformate, im Vergleich zum 24x36 mm Typ-135-Film, ist für mich der weiter reduzierte Körnung, Auflösung und Tonumfang. Zusätzlich bieten diese Formate Kamerabewegungen und mit einigen Objektiven & Filmformaten eine begrenzte Tiefenschärfe.
Wirst du mehr der von den Fotos in Mittel- und Großformat zeigen ?
Ja, es gibt einen Plan mehr dieser zu zeigen. Der blockiernded Punkt ist dass mir ein Setup fehlt um diese effizient und in hoher Qualität zu scannen. Ich möchte sie am Besten nur einmal scannen. Aber ich arbeite dran ... langsam.
Hybrider Analoger-Digitaler Arbeitsablauf ?
Bilder analog aufnehmen, diese zu scannen und digitaler Druck wird der hybride standard Arbeitsablauf.
Hybrider Digitaler-Analoger Arbeitsablauf ?
Ich habe aktuell keine Pläne solches zu tun, aber warum nicht ? (Status März 2026)
Warum 9x12 cm und nicht 4x5 '' Format ?
  • 9x12 cm Film schneidet sich schön aus 18x24 cm Röntgenfilm.
  • 9x12 cm Filmhalter bekommt man viel preiswerter als solche für 4x5 ''.
Warum 12x12 cm Format ?
  • 12x12 cm Film schneidet sich schön aus 18x24 cm Röntgenfilm mit einem 6x12 Streifen übrig.
  • 12x12 cm nutzt schön das Toyo* 45g Balgen and Rahmendimensionen und gibt linear 2x die Größ eines 6x6 Formats.
  • 13x18 cm Film Rückteile die the 12x12 cm Filme halten.
  • 13x18 cm Filmhalter k&oum;nnen einfach für 12x12 cm film modifiziert werden.
Warum 9x9 cm Format ?
  • 9x9 cm Film schneidet sich schön aus 18x24 cm Röntgenfilm mit einem 6x18 / 6x12 Streifen übrig.
  • 9x9 cm gibt linear 1,5x die Größ eines 6x6 Formats.
  • 9x12 cm Filmhalter k&oum;nnen einfach für 9x9 cm film modifiziert werden.
Warum 6x12 cm Planfilm Format ?
  • 6x12 cm Film schneidet sich schön aus 18x24 cm Röntgenfilm oder bleiben von anderen Formatzuschnitten übrig.
  • 9x12 cm Filmhalter k&oum;nnen einfach für 6x12 cm film modifiziert werden.
  • Warum 12x18 cm und nicht 13x18 cm oder 5x7 '' Format ?
  • 12x18 cm Film schneidet sich schön aus 18x24 cm Röntgenfilm.
  • 13x18 cm Filmhalter k&oum;nnen einfach für 12x18 cm film modifiziert werden.
Kosten
Fotografie ist teuer, wie reduzierst du die Kosten ?
Was reduziert die Kosten (pro Bild):
  • Verwende digitale Kameras statt Analoge. [Hoch]
  • Kaufe digitale Kameras mehr am Ende der Verkaufszeit. [Mittel]
  • Kaufe gebrauchte Objektive. [Hoch]
    Meine Objektive sind im Durchschnitt aus den 1980ern, also ~ 40 Jahre alt.
  • Vermeide analoge Kameras und Objektive die nicht gehyped sind. [Mittel]
    Meine Kameras und Objektive sind im Durchschnitt aus den 1980ern, also ~ 40 Jahre alt.
  • Kaufe preiswerte analoge Filme. Inklusive Bulk 35mm / Type 135 Film. [Mittel-Hoch]
  • Analoge Filme sebst entwicklen und scannen. [Hoch]
  • Kaufe im allgemeinen smart == In Volumen, observiere den Markt, etc. [Hoch]
Ist analoge Fotografie nicht teuer ?
Ja und Nein:
Zuerst müssen wir definieren, was teuer ist. Dies ist zu einem großen Teil relativ und subjektiv.
Als Referenz nehmen wir eine heutige Kamera von Nikon* (oder Canon*, Sony*, Fuji* oder ...) und fügen die Kosten für Objektive sowie HW & SW hinzu.

Ja:
  • Analog erfordert Film, Chemikalien, Laborausrüstung und seinen Platz sowie nicht zuletzt Ablageplatz.
    Wenn man auch analog vergrößert zusätzlich: Mehr Chemikalien, Papier, Laborausrüstung und Platz.
    Schließlich wird auch eine HW & SW Scan-System für die digitale Welt benötigt.
  • Farbfilm, und noch mehr Diafilm wurde extrem teuer im Vergleich zu Schwarz-Weiß.
  • Zeit. Analoge Fotografie ist über den gesamten Prozess (deutlich) zeitaufwändiger als digitale Fotografie.
Nein:
  • Im Jahr 2024 kosten gebrauchte analoge Kameras nur ein Bruchteil dessen von digitalen Kameras und ihren modernen Objektiven. Denn:
    a) es gibt viele gebrauchte Geräte auf dem Markt, während es viele Bereiche ohne jegliche Neuproduktion gibt.
    b) es gibt immer noch Nischenbereiche, in denen gebrauchte Ausrüstung unglaublich günstig ist. Es gibt jedoch auch Bereiche, in denen gebrauchte Ausrüstung "Neupreis"-Niveaus erreicht.
  • Mit dem zeitaufwändigeren analogen Prozess, insbesondere bei Groß- und Ultra-Großformat (ULF) Fotografie, ist die Anzahl der pro Stunde, pro Tag, pro Woche... aufgenommenen Bilder im Vergleich zur digitalen Fotografie wesentlich geringer.
Ja und Nein - Größer Formate:
  • Mittelformat-, Großormat-s und Ultra-Grossformat (ULF) Kameras sowie Objektive hatten immer einen höheren Ausgangspreis als diejenigen für 24x36 mm, Typ-135-Filme.
Das alles gesagt, ist dies primär richtig für die Schwarz-Weiß Fotografie, da Farbe unglaublich teuer geworden ist.

Zusammenfassend,
Analogfotografie ist nicht günstig, wenn viele Bilder aufgenommen werden.
Wenn man jedoch selektiv fotografiert, wird man über einen Zeitraum von einigen Jahren in etwa in denselben Kostenbereich kommen wie die oben erwähnte fortgeschrittene Kamera.
Es mag die Zeit kommen, in der ich Ausrüstung verkaufe, aber im Allgemeinen versuche ich, Fehlkäufe zu vermeiden.
Verkaufst du auch Ausrüstung (bzw. Gear), die du nicht mehr benutzt ?
Ich habe noch nie Ausrüstung verkauft.
Manches Gear wurde
  • durch besseres ersetzt (Upgrades), wie z. B. ein 24mm f/2.8 No-Name durch das Nikon* Nikkor* 24mm f/2 und f/2.8 AIS
  • ist kaputt und wartet auf die Reparatur, wie z. B. zwei 55mm f/2.8 Nikon* Nikkor Micro, oder
  • ist wahrscheinlich (wirtschaftlich) nicht mehr zu reparieren, wie eine Nikon* F4s.
Aber mittlerweile habe ich angefangen, Ausrüstung (Mittel- und Großformat) selbst zu reparieren oder zu modifizieren/bauen.
Weiteres
Was missf&auuml;llt dir an der Analogfotografie ?
  • Die Entwicklung von SW-Filmen ist einfach Arbeit – egal, ob man es rein manuell macht oder eine Entwicklungsmaschine einrichtet und wartet. Ich habe einen sehr alten Jobo* ATL 2, der aber seit 2010 nicht mehr benutzt wurde. Das Entwickeln von 2 + 2 Jobo-Tanks mit jeweils 5x 135er oder 6x 120er Filmen macht nicht mehr Arbeit als das Aufbauen und Saubermachen des ATL. Übrigens: Bei 9x12 bin ich mit meinen Doran/FR-Tanks unzufrieden, was die gleichmäßige Entwicklung angeht. Ich bin gerade dabei, runde Jobo-Tankdeckel auf quadratische Tanks zu setzen, um diese kippen zu können. Ein komplett neu gebauter 13x18-Tank ist zu 50 % fertig.. [Stand: 06/2026]
  • Das Archivieren und in manchen Fällen das Scannen ist ebenfalls einfach nur Arbeit.
  • Die Materialkosten machen mir keinen Spaß, obwohl sie – besonders bei SW – inflationsbereinigt gar nicht so viel anders sind als in den 1980er und 90er Jahren.
  • Es gefällt mir nicht, dass besonders Farbdiarame mittlerweile fast so teuer wie Gold sind. Mit C-41-Film (Farbnegativ) war ich nie wirklich glücklich.
  • Inebenbei: nsgesamt bin ich mit digitaler Farbe glücklicher geworden als mit analoger.
Was gef&auuml;llt dir an der Analogfotografie ?
  • Analog erlaubt es einem nicht, nach jeder Aufnahme direkt zu kontrollieren, ob es was geworden ist. Das gibt einem einerseits ein Gefühl der Unsicherheit, andererseits macht es den Kopf frei nach dem Motto: „Du kannst jetzt eh nichts mehr daran ändern ... wie gut das Bild ist, werden wir in Tagen, Wochen oder Monaten sehen“, wenn ich den nächsten Entwicklungsschub mache. Das schafft auch eine gewisse Distanz zum Foto. Ich habe das besonders gelernt, als ich 2024 alle meine rund 40.000 Kleinbildfotos (135er) eingescannt und angefangen habe, sie digital zu bearbeiten.
  • Besonders die Nutzung von analogen Mittel- und Großformatkameras bietet einen ganz anderen Zugang und/oder bringt Einschränkungen bei den Motiven mit sich. Die ISO-Zahl ist begrenzt (oder selbstbeschränkt), das Vorschalten von SW-Filtern schluckt neben den Blendenwerten zusätzlich Licht, das Thema Tiefenschärfe kommt hinzu … Ein Einbein- oder Dreibeinstativ ist daher in den allermeisten Fällen Pflicht. Hinweis: Momentan ziehe ich bei analogen Formate vor die den größten Unterschied zum klassische Vollformat-Digitalkamera bieten.
  • Das seitenverkehrte oder auf dem Kopf stehende Sucherbild bietet einen anderen, abstrakteren Blick auf die Dinge. Das gilt auch für Orte, die man eigentlich kennt, wodurch man neue Locations ganz anders erkunden muss (wichtig für meine Street-/Urban-Fotografie).
  • Die Bildwiedergabe und Schärfe können sich stark vom Vollformat unterscheiden. Jedes "ganz normale" f/5.6 Großformat-Objektiv entspricht im Vollformat einem f/1.5. Jedes gewöhnliche, bis zu 100 Jahre alte f/4.5 Tessar entspricht einem f/1.2 – und da sprechen wir noch gar nicht von Projektorobjektiven oder anderen extrem lichtstarken Linsen oder noch größeren Planfilmformaten. Ich habe zum Beispiel – abgesehen von Tests bisher noch nicht wirklich damit fotografiert, siehe oben – ein 250mm f/2.8 Leitz Hektor, das 5x7 Zoll ausleuchtet und umgerechnet auf Vollformat einem 60mm f/0.5 entspricht. Ähnliches gilt für die APO-Objektive, die oft erst bei Blende f/9 anfangen.
  • Der Bildlook im Allgemeinen und am Beispiel des Korns: Meiner Meinung nach kann echtes Korn die Ästhetik eines Bildes enorm aufwerten … nicht im Großformat, da ging es schon immer darum, "kornfrei" zu arbeiten, aber im Mittelformat (z. B. bei 6x6), wenn man es auf 50x50 cm vergrößert, ist das Korn in meinen Augen perfekt. Fast alle machen den Fehler, nicht hoch genug zu scannen – siehe meine oben erwähnten Anforderungen, basierend auf meinen Erfahrungen beim Kleinbild-Scannen mit rund 37 MP auf klassischen Filmscannern.
  • Das analoge Fotografieren in den 2020er Jahren ermöglicht die Nutzung von Equipment, von dessen Bezahlbarkeit ich in den 1980er und 90er Jahren nicht einmal zu träumen gewagt hätte: Eine Fuji GX680 mit einem guten Satz Objektive, eine Bronica GS-1, eine Toyo 45G mit einer Auswahl an Standard- und Projektorobjektiven. Dazu kommen in Vorbereitung/beim Modding: eine Mentor Atelier Reflex 9x12 und eine Mentor Studio 13x18 plus ein ULF-Projekt (Ultra Large Format), für das ich mir bereits Objektive besorgt habe.
  • Die Verstellmöglichkeiten (Lens Movements) - sofern die Kamera das zulässt - sind das ultimative, letzte optische Werkzeug, um das Bild in allen Formaten zu kontrollieren. Mittel- und Großformatkameras sind hierbei jedoch um ein vielfaches flexibler.
  • Zu guter Letzt: Es hat einen gewissen Spaßfaktor, eine Art von Fotografie zu betreiben, bei der man genau weiß, dass man heute wahrscheinlich der einzige "Idiot" in der ganzen Stadt ist, der mit so einer alten und schweren Kamera herumläuft. Oder dass an einem nicht ganz alltäglichen Ort das letzte Mittel- oder Großformatfoto wahrscheinlich im letzten Jahrhundert gemacht wurde. Etc. etc.
  • Man kann sich selbst fragen: Wann hat man das letzte Mal Menschen gesehen (die breite Masse, die typischerweise aus Touristen etc. besteht), die mit einer DSLR oder einer spiegellosen Kamera fotografieren? Die meisten nutzen das Smartphone. Und dann kann man sich fragen: Wann hat man das letzte Mal jemanden gesehen, der mit einer analogen Kamera fotografiert ...? Und zwar mit einer, die keine „Hipster“-kompatible Kamera wie die Leica M ist ...
Aus Wide-Angle.de wurde Frank-Titze.art ?
In 2022 und nach mehr als 20 Jahren, es wurde klar, dass ich zwischen meiner Arbeit als Künstler und der geplanten Galerie Arbeit. Meine Arbeit als Künstler wird in Zukunft unter Frank-Titze.art und die der Galerie unter wide-angle.de & wide-angle.gallery erreichbar sein.
Was bedeuten die verschiedenen Aufnahme-, Entwicklung-, etc. Angaben ?
Ich splitte und liste die verschiedenen Bild Entstehungs Schritte als:
  • Aufnahme, welches Analog A oder Digital D sein kann
  • Entwicklung, welches Analog A oder leer '---' sein kann
  • Vergrößerung, welches Analog A oder leer '---' sein kann
  • Scanning, welches Analog A oder leer '---' sein kann
  • Bearbeitung, welches Digital D oder leer '---' sein kann
Ein digitales Bild hat nur Aufnahme und Bearbeitungs Daten [D---D].
Ein analoges Bild, das online presentiert wird, hat dagegen immer auch Entwicklungs- und Scanning Daten [AA-DD].
Falls ein analoges Bild, das online presentiert wird, auch vergrößert wurde, hat dieses zusätzlich Verößsserung-Daten [AAADD].
Falls ein analoges Bild "nur" analog entstanden ist, so is es gelistet als [AAAD-].

Weitere Varianten sind vorstellbar wie das analoge Verößsserung, etc. von digitalen Bildern als digitale Negative [DAAD-].
*Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
 
|
|
|
|
|
|
|
25.07.26 | Impressum | Datenschutz | Marken | Copyright | Links | Hilfe